ARCHIV

Großherziges Engagement von Toni Lirsch zum Thema unternehmerische Sozialverantwortung.

Toni Gard
Anders als andere macht es Modedesigner Toni Lirsch, der mit dem Verkauf seines Fundus soziale Verantwortung gegenüber den Schwachen unserer Gesellschaft demonstriert.
Mit dem Reinerlös seiner Charity-Verkaufsveranstaltung im Düsseldorfer Stilwerk werden soziale Projekte für Kinder süchtiger Eltern unterstützt. Toni Lirsch, Modemacher und Gründer des Labels «TONI GARD» trennt sich von Mode-Prototypen und Accessoires aus den Kollektionen der 80er/90er Jahre.
Einzelteile von Jean Paul Gaultier, Dolce & Gabbana sowie Stücke aus einem Londoner Studio für Filmausstattung der 30er/40er Jahre kommen hinzu. 290 Einzelteile für Preise zwischen 30 und 300 Euro. Da wird sicherlich schnell ein rundes Sümmchen zusammenkommen.

Das freut die Düsseldorfer Bürgermeisterin und Schirmherrin des Vereins Kunst gegen Sucht, Gudrun Hock:

„Da betroffene Familien und Kinder suchtkranker Eltern kaum Lobby haben, ergreift der Verein ein dringend notwendiges Engagement.“


Wo und wann:
Dienstag, 2. Dezember, 10 bis 20 Uhr, Stilwerk Düsseldorf, Konzertsaal


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Dr. Alexandra Hildebrandt plant neues Projekt!



Groove zum Buch »Die Andersmacher«, herausgegeben von
Dr. Alexandra Hildebrandt und Jörg Howe.
Erschienen im Kamphausen-Verlag, Bielefeld.
Habe hier anläßlich der Drei Jahreszeiten Veranstaltung darüber berichtet.

Frau Dr. Alexandra Hildebrandt, Arcandor AG plant ein neues Projekt zum Thema Nachhaltigkeit — ihr Anteil am Erlös dieses Buches fließt zu 100% in das neue Projekt.
Also — bestellen ist angesagt!!!!!

Hier mehr Musik von Mark Florian Friedrich, lohnt sich. Klasse!
Auch zählt sein Song Les nouveaux riches schon zu meinen neuen Favoriten.

Zum bezahlten Download geht es hier lang!
Marc Florian Friedrich erscheint bei

Pasted Graphic
Herzel Records Germany
(LC 15674) , Bielefeld.
Mehr zu David Herzel (PDF Download)

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Kurt Tucholsky (Fake) zur Finanzkrise 2008?

Wenn die Börsenkurse fallen, regt sich Kummer fast bei allen, aber manche blühen auf: Ihr Rezept heißt Leerverkauf.
Keck verhökern diese Knaben Dinge, die sie gar nicht haben, treten selbst den Absturz los, den sie brauchen - echt famos!
Leichter noch bei solchen Taten tun sie sich mit Derivaten:
Wenn Papier den Wert frisiert, wird die Wirkung potenziert.
Wenn in Folge Banken krachen, haben Sparer nichts zu lachen, und die Hypothek aufs Haus heißt, Bewohner müssen raus.
Trifft’s hingegen große Banken, kommt die ganze Welt ins Wanken - auch die Spekulantenbrut zittert jetzt um Hab und Gut!
Soll man das System gefährden? Da muss eingeschritten werden:
Der Gewinn, der bleibt privat, die Verluste kauft der Staat.
Dazu braucht der Staat Kredite, und das bringt erneut Profite, hat man doch in jenem Land die Regierung in der Hand.
Für die Zechen dieser Frechen hat der Kleine Mann zu blechen und - das ist das Feine ja - nicht nur in Amerika!
Und wenn Kurse wieder steigen, fängt von vorne an der Reigen - ist halt Umverteilung pur, stets in eine Richtung nur.
Aber sollten sich die Massen das mal nimmer bieten lassen, ist der Ausweg längst bedacht: Dann wird bisschen Krieg gemacht.
Nicht von Kurt Tucholsky, 1930, nicht veröffentlicht in “Die Weltbühne”

Dieses aktuelle Gedicht aus dem Jahre (1930) 2008 hatte mir heute
Ute Hoerle
, Journalistin und PR-Beraterin geschickt.
Erstmal zur Entspannung Frau Hoerle’s amüsante Kolumne.

Nachtrag und Richtigstellung : Kurt Tucholsky Gesellschaft in Beantwortung der vielen Anfragen zu diesem Gedicht.


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