Schnittstellen
Ungemach am Euro-Himmel — leuchten die Sterne des IWF doch nicht so hell?
Donnerstag, den 20.05.2010
„Der amerikanische Steuerzahler sollte nicht bei der Rettung ausländischer Regierungen involviert sein, wenn diese nicht die volle Rückzahlung der bei IWF-Krediten eingesetzten US-Mittel zusagen könnten." so der texanische Senator John Cornyn.
Der US-Senat nahm seine Zusatzklausel einstimmig in den Entwurf für das Finanzmarktreformgesetz auf. Die aktuellen IWF-Hilfen für Griechenland betrifft dies rückwirkend nicht. Sollte jedoch zukünftig ein weiteres europäisches Land Hilfen aus dem gemeinsamen Rettungsschirm beantragen, wäre eine entsprechende Zusicherungen des US-Finanzministeriums erforderlich. Es soll prüfen ob die Rückzahlung als sicher gelten darf. Wird dies bezweifelt, muss die Regierung ihre Vertreter im IWF anweisen, ein Veto einzulegen. Es handelt sich wohl offensichtlich um ein Gerücht, dass Staaten nicht pleite gehen können.
Dies zumindest scheint sich herumzusprechen.
Pressemitteilung: Senator John Cornyn

Dies zumindest scheint sich herumzusprechen.
Pressemitteilung: Senator John Cornyn
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State of the Art der Online-Kommunikation
Montag, den 18.01.2010

Die zum Thema getaggten Einträge in Echtzeit: Twitter-Stream.
Mit Pixazza AdImage geht's richtig los!
Mittwoch, den 25.03.2009
Pixazza, Inc. eröffnet einen brandneuen Internetservice der statische Bilder in interaktive Werbeträger verwandelt. Nutzern wird durch einen einfachen mouse-over-Effekt entsprechend hinterlegte Produktinformationen mit Direkt-Verlinkung zur Bestellmöglichkeit angezeigt.

Pixazza startet mit der satten Ausstattung von 5.75 Millionen US-Dollar bereitgestellt durch August Capital, CMEA Capital und Google. Google's Engagement unterstreicht die Bedeutung dieser neuen vielversprechenden Werbeform. “Pixazza hopes to do for images what Google’s AdSense™ did for web pages,” sagt CEO Bob Lisbonne.

Pixazza startet mit der satten Ausstattung von 5.75 Millionen US-Dollar bereitgestellt durch August Capital, CMEA Capital und Google. Google's Engagement unterstreicht die Bedeutung dieser neuen vielversprechenden Werbeform. “Pixazza hopes to do for images what Google’s AdSense™ did for web pages,” sagt CEO Bob Lisbonne.
Kluge Reaktion der »ZEIT« auf Attac-Aktion!
Samstag, den 21.03.2009

"Eine Fälschung der »ZEIT«, Print wie Online, können wir natürlich niemals billigen - insbesondere nicht in dieser guten Qualität", so eine Sprecherin des Verlages. Rechtliche Schritte gegen Attac schlösse man aber aus. Eine wahrhaft kluge Entscheidung, wie ich meine.
Wirtschaftsleistung um deutlich mehr als drei Prozent reduziert.
Dienstag, den 17.02.2009
Stefan Kooths, DIW (Deutsches Wirtschaftsinstitut) prognostizierte gestern ein Minus der Wirtschaftsleistung von deutlich mehr als drei Prozent! Für das erste Quartal 2009 signalisiert das neue DIW-Konjunkturbarometer eine weitere Schrumpfung des Bruttoinlandsprodukts um 1,4 Prozent. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum bedeutet diese Schätzung einen Rückgang um 4,5 Prozent. Der starke Auftragsrückgang im produzierenden Gewerbe und die stärker werdende Ausstrahlung auf die unternehmensnahen Dienstleistungen geben der Abwärtsspirale in weit stärkerem Maße Schub als bisher angenommen.
Erholung zum Herbst? Die Aussichten für einen anschließenden raschen Aufschwung trüben sich weiter ein. So schreibt der Bankenverband: "Wegen der in vielen Ländern erforderlichen strukturellen Anpassungen ist aus heutiger Sicht sowohl für die Weltkonjunktur als auch für die stark exportabhängige deutsche Wirtschaft nur eine langsame Erholung zu erwarten".
Erholung zum Herbst? Die Aussichten für einen anschließenden raschen Aufschwung trüben sich weiter ein. So schreibt der Bankenverband: "Wegen der in vielen Ländern erforderlichen strukturellen Anpassungen ist aus heutiger Sicht sowohl für die Weltkonjunktur als auch für die stark exportabhängige deutsche Wirtschaft nur eine langsame Erholung zu erwarten".
Warum unternehmerische Verantwortung im Kopf und im Herzen beginnt, und was Unternehmen daraus lernen können.
Donnerstag, den 16.10.2008

Andersmacher machen´s eben anders.
Von Sabine RaiserWirtschaft ist wie das Leben. Ihr Wert hängt davon ab, was man daraus macht.
Wer sich für Wirtschaft interessiert, erlebt seit einiger Zeit zwei konträre Erscheinungsbilder. Auf der einen Seite häufen sich Skandale bei Konzernen, die wir gerne gut hätten. Auf der anderen Seite gibt es immer mehr Menschen, die sich ihrer unternehmerischen Verantwortung stellen. Diese treten leider medial nicht groß in Erscheinung. Sie arbeiten als Einzelunternehmer oder Entscheidungsträger in internationalen Konzernen. Sie könnten das Bild der Wirtschaft im Allgemeinen verbessern, wenn ihre Bemühungen und Leidenschaften mehr im Fokus der Öffentlichkeit wären. Aber wer schreibt schon schöne Geschichten aus der Wirtschaft? Dr. Alexandra Hildebrandt zum Beispiel. Für ihr neues Buch Die Andersmacher interviewte und porträtiert sie Menschen, die „es anders machen", das Leben, das Geldverdienen, das Entwickeln, das Einkaufen, das Verkaufen, das Führen und das Durchführen. Menschen, die „jenseits der Business Class unternehmerische Verantwortung nehmen", wie der Untertitel besagt. Sie überschreiten mitunter Grenzen, sind dabei Lust- oder Werte getrieben. Sie lassen sich dabei gerne auch mal treiben. Nicht jedoch mit dem Strom. Der Verleger Joachim Kamphausen, selbst seit 25 Jahren ein "Andersmacher" wie er im Buche steht, fand Gefallen daran und hat es daher verlegt. Der Österreicher Josef Zotter ist auch so einer. Er gründete nach Jahren als Koch und Konditor die „Schokoladenmanufaktur Zotter" Seine rund 150 handgeschöpften Kreationen werden mittlerweile kunstvoll bekleidet und weltweit genossen. Ein weiter Weg bis dahin. Alle Bestandteile seiner süßen Petitessen stammen aus kontrolliert biologischem Anbau. Ihm geht es um Wertschätzung und um Genuss.
Um traditionelle Werte in Familienunternehmen geht es bei Annette Roeckel und Dr. Claus Hipp. In der sechsten Generation führt die Mutter und Unternehmerin die vor rund 170 Jahren gegründete Roeckel Handschuhe & Accessoires GmbH & Co KG konsequent, visionär und erfolgreich. Sie spricht über Anspruch und Wirklichkeit, soziale Fairness und hohe Produktqualität in einem knallharten globalen Textilbereich wettbewerbsfähig zu halten. Nicht gerade einfach. Deutschlands erfolgreichster Hersteller von Babynahrung, Bio-Anbau-Pionier und bekennender Katholik Claus Hipp sieht unternehmerisches Handeln in christlicher und sozialer Verantwortung. Das lebt er vor. Beruflich und privat. Vielseitig und seit Jahrzehnten. Das Buch macht Freude und Mut. Spannend, auch die anderen rund 50 Geschichten dahinter kennen zu lernen. Sie sind so unterschiedlich in ihrer Biographien, ihre soziale Herkunft, ihre Talente, Wahrnehmungen und Werte. Ob das der „Menschenerholer" Michael Paul Herbst ist, der dafür Sorge trägt, dass müde Manager sich auch im Büro erholen können, oder der Komponist Martin Hoemberg, der mit seiner Opera to Relax Musik spürbar werden lässt. So unterschiedlich sie alle sind, so haben sie auch Gemeinsamkeiten. Sie definieren Erfolg, Wohlstand und Wirtschaft anders als die meisten. Und sie schenken uns wunderbare Sätze zum Sinnieren über Wirtschaft im Allgemeinen und im Besonderen. Es hängt eben doch davon ab, was man daraus macht.„Bewusst genießen, meint auch, dem Produkt Wertschätzung beizumessen, die Arbeit und die Rohstoffe zu honorieren, den Kopf aufzumachen und sich auf etwas einzulassen - das ist Genuss. Zeit ist der Schlüssel zum Genuss"
Eine vorab Leseprobe (PDF Download) und weitere Rezessionen
Das Buch deutschlandweit, versandkostenfrei direkt im Verlag bestellen
Neues Insolvenzrecht
Dienstag, den 14.10.2008
Schnell verabschiedetes neues Insolvenzrecht soll Firmenpleiten verhindern. (Spiegelartikel vom 13.10.2008) Meiner Meinung nach ist das problematisch, denn so können Aufträge an Zulieferer und Dienstleister erteilt werden, die bisher durch das alte Insolvenzrecht eine strafrechtliche Relevanz aufwiesen. Durch diese Gesetzesänderung wird gefährliche Augenwischerei betrieben. Denn einerseits sollen Firmenpleiten abgewendet werden, andererseits erhöht sich das Risiko, dass Zulieferer und Dienstleister ihrerseits auf ihren Forderungen sitzenbleiben - und in die gleiche Misere geraten. Mit anderen Worten: welchen Auftraggebern kann man vertrauen? Mein Banker meint dazu: »Frau Weber-Frowein, es gibt keine ersten Adressen mehr.«
Nachtrag: Artikel des Rechtsanwalt & Steuerberater Andreas Jahn, MEYER-KÖRING, Bonn vom 14.10.08 Insolvenzrecht: Bundeskabinett beschließt Lockerung des Überschuldungsbegriffs
Nachtrag: Artikel des Rechtsanwalt & Steuerberater Andreas Jahn, MEYER-KÖRING, Bonn vom 14.10.08 Insolvenzrecht: Bundeskabinett beschließt Lockerung des Überschuldungsbegriffs
OMD-Service Veranstaltung
Montag, den 09.06.2008
Am 05.06.2008 fand die erste Veranstaltung aus der Reihe »Online-Marketing-Donnerstag« im Düsseldorfer Palais Wittgenstein st
att. Geladen hatte der neue OMD-Chef Alexander Felsenberg und seine Crew.
»Schön sei es, die Gelegenheit zu persönlichen Gesprächen und Kontakten in der Zeit bis zur nächsten OMD zu haben«meinte Frau Gatzemeier-Nolden, Fadenversand. Den informativen Vortrag zum Thema Strategien für erfolgreiche Newsletter und E-Mail-Kampagnen hielt Herr Ulf Richter, optivo GmbH. In der anschließenden Diskussionsrunde wies Frau Manuela Lesch, Henkel auf die zentrale Bedeutung der zwischenmenschlichen Interaktion durch eine gut funktionierende Hotline hin. Dieses Statement wurde von kräftigem Applaus begleitet. Der gelungene Abend klang mit inspirativen Begegnungen und Gesprächen aus.

© Fotos Weber-Frowein,
Bild rechts: Frau Lesch, Henkel im Gespräch mit Markus Jakobs